draußen oder wie ich mich in bikepacking verliebte

Irgendwann in den letzten Monaten bin ich über die Schlagworte "Bikepacking" und "Microadventure" gestolpert. Wahrscheinlich wurde ich durch den lieben Basti Beuteltiere darauf aufmerksam, der ja bekannt dafür ist bei solchen Dingen einen gewissen Erfahrungsschatz zu haben, darauf aufmerksam wie er sein neues Reiserad mit Bikepacking-Taschen belud. Fast parallel rührte Rebecca ordentlich die Pasta-Werbe-Trommel für #RideBeyondStereotypes und spülte mir jede Menge schöne und spannende Bilder zum Thema in meine Timelines. Schließlich gipfelte das alles darin, dass ich bei einem Gewinnspiel von mehr-berge.de mit machte und tatsächlich ein Bikepacking-Buch gewonnen habe. Aber da war es schon komplett um mich geschehen und ich sammelte schon im Internet jede Menge Infos zum Thema. Eine meiner wichtigsten Quellen war hierbei Bikepacking.com. Jeden Morgen beim Kaffee habe ich mir die Zeit genommen eine der Featured-Stories auf der Seite zu lesen und jeden Tag war ich angefixter. Meine Sehnsucht nach Abenteuern auf dem Mountainbike wurde immer größer. Der Gedanke nach der Arbeit die Taschen anzuschnallen und einfach raus in die Natur zu fahren klang so verlockend und romantisch, dass ich es gestern tatsächlich getan habe!

Nachdem ich alle Geschichten, Bücher und Blogs gelesen habe, die mir in die Finger kamen bestellte ich mir meine ersten Bikepacking-Taschen. Das Prinzip hinter diesen Taschen liegt darin möglichst viel Gepäck ans Rad zu bekommen ohne die Mobilität zu sehr einzuschränken. Da mein Ziel war zunächst mal eine Nacht unterwegs zu sein, ein sogenannter S24O (Sub24hourOvernighter), entschied ich mich für relativ günstige Taschen und nutzte ansonsten größtenteils mein Equipment das ich sowieso schon vom Camping und Ultralaufen habe. Dabei natürlich minimalistisch und selbstversorgt unterwegs zu sein um möglichst kein Geld zu brauchen. Warum? Weil es aufs wesentliche reduziert die Essenz der Sache betont.

Den meisten Raum meines Gepäcks nimmt tendenziell die Schlafstätte ein. Da wir für den kommenden Sommerurlaub schon eine Hängematte angeschafft hatten wurde diese kurzerhand die Schlafunterlage meiner Wahl, weil ich mir so die sperrige Isomatte sparen konnte, machte mich damit aber von Bäumen und Umgebung abhängig. Auch ein neuer leichter Schlafsack war erst vor kurzem angeschafft worden. Ergänzt um ein Tarp, falls es doch noch regnet, und einen Woodstove, ähnlich eines Campingkochers, nur dass er mit Holz oder Brennspiritus betrieben wird, waren dies meine einzigen Investitionen. Vergangenen Samstag begann ich also probehalber mal mit dem Packen, um dann noch zwei Nächte darüber zu grübeln ob das alles so eine gute Idee ist.

GEAR- und PACKLISTE

7 L Packvolume

 

Schlafsack

Hängematte

Tarp

 

 


4 L Packvolume

 

Stirnlampe

Kaffeekocher

Feuerzeug mit Ducttape

Woodstove

Ersatzschlauch

Repair-Kit mit Luftpumpe

Göffel


10 L Saddle Bag

 

Leichte Daunenjacke

Drybag mit Klamotten (Hosenbeine, Stricksocken, Longsleeve)

Kleiner Edelstahltopf

Hygienebeutel

Essen (Kartoffeln, Quinoa, Brühe, Trailmix)

Bedrock Sandals


2.5 L Flexible Gürteltasche

 

Notizbuch und Stift

Kopfhörer

Ebook-Reader

Snacks


Als dann die Vorbereitungen getroffen waren und es ernst wurde bekam ich dann doch noch gehörig Angst draußen zu schlafen. Wusste ich doch, dass ich ein ziemlicher Schisser sein kann. So gruselt es mich im Winter im Wald so sehr, dass ich beim Laufen regelmäßig neue Bestzeiten laufe. Nur ist eben weglaufen wenn man eine Nacht in der Natur verbringen will keine Option. Ich sprach mit Basti und Schluppenchris darüber, beides Lebenskünstler, die schon mehr als eine Nacht unter freiem Himmel verbracht haben. Sie sprachen mir beide Mut zu und bekräftigten mich in meinem Plan. Das Argument, dass das gefährlichste Tier im Wald der Mensch sei, sagte ich mir im  Laufe der knapp 14 Stunden dort draußen öfter laut vor.

 

Bei der Recherche wo es denn sinnvoll wäre zu übernachten hatte ich mir zunächst einen Felsen oberhalb eines kleinen Dorfes in einem Tal ausgesucht. Allerdings wäre mein Camp dann schon von weiten zu sehen und auch, wenn ich inzwischen herausgefunden hatte, dass ich nichts illegales Tat, wollte ich dann doch nicht eventuell mit Förster oder Ordnungsamt darüber diskutieren müssen ob ein Tarp nun ein Zelt sei oder nur ein Notlager. Erfahrungsgemäß interessieren sich militante Jadganhänger nicht unbedingt für Argumente oder gar Rechtsprechungen. In Deutschland ist wildcampen nämlich generell verboten. Bundesland abhängig sind jedoch Ausnahmen gestattet, bzw. zählen manche Arten die Nacht zu verbringen nicht als Camping. So ist Biwakieren von dem Verbot ausgenommen, da man davon ausgeht, dass niemand ohne größere Not freiwillig im Wald oder auf der Wiese ohne Zelt schläft. [Leises Kichern aus dem Off] Ich ergänzte das Prinzip von "Leave no trace" also für mich um "Be invisible" und entschied mich gegen den Felskopf und einen Sonnenuntergang  mit der Stadt am Horizont.  Schließlich erinnerte ich mich an  ein Trockental weit oben im Frankenjura, durch das ich im Frühjahr zusammen mit meinem Freund Daniel gelaufen bin und überwältigt war wie abgeschieden, einsam und einmalig es dort war.

Gestern Abend war um 16:30 Uhr dann die Arbeit getan und ich machte mich Zuhause daran die letzten Utensilien, eine Powerbank, eine Regenjacke und 2 Dosen Bier, in meinen 10 Liter Laufrucksack zu packen. Meine Oma hatte schon die letzten Tage sehr interessiert mein Treiben mit den neuen Fahrradtaschen und meinen Ambitionen zur Freiluftübernachtung verfolgt hatte, stand schließlich vor mir in der Küche und wedelte mit einem 20 Euro schein, ich möge mir doch bitte was zu essen kaufen, statt mir in einer Blechtasse Kartoffeln zu kochen, man könne sich das doch mal leisten essen zu gehen. Ich musste Kichern und erklärte ihr, dass es nicht daran scheitern würde dass ich mir das nicht leisten könnte, wenn ich wollte könnte ich mich noch am selben Abend in den Flieger setzen und in die Malediven jetten, ich aber jedoch lieber in der Natur sein möchte und erleben möchte wie es sich anfühlt eine Nacht draußen zu sein. Sie akzeptierte zwar meine Ausführungen, bestand jedoch darauf, dass ich den blauen Schein einsteckte, falls ich es mir doch anders überlegte oder mein Essen anbrenne. Ich durfte die Kochkünste meines Großvaters kennenlernen und weiß auch woher ihr weniges Vertrauen in männliche Kochkunst stammte.

 

Beschwingt von diesem Dialog schob ich mein Rad in die Ausfahrt, sprang auf und klickte meine Schuhe in die Pedale. Ich strampelte los und grinste über beide Backen. Die nächsten 14 Stunden gehörten ganz mir alleine und ich war in Abenteuerlaune. Zunächst pedalierte ich über Radwege entlang des Dorfs in dem ich aufgewachsen bin und startete dort den ersten Angriff auf einen Berg. Mein Alu-Mountainbike ist noch nie besonders leicht gewesen, genügte doch bisher immer für meine bescheidenen Ausfahrten, trotzdem merkte ich sofort die zusätzlichen 21 Liter Gepäckvolumen die ich am Rahmen angebracht hatte. Es war nicht anstrengender oder schwieriger zu fahren, aber die ganze Physik des Rads wurde anders, aber nicht schlechter. Die 10 km hinter mir gelassen viel mir das Gewicht nicht mehr weiter auf und ich bog in den Wald ab, den ich nun eine ganze Weile nicht verlassen würde. Über Schotter wand sich der Weg den Berghang hinauf. Aus dem Sattel zu gehen und im Wiegetritt den Berg mit etwas Tempo zu nehmen führte dazu, dass ich im niedrigsten Ritzel wieder im Sitzen mich 6 km/h die Steigung hinauf schlich. Durch das Gewicht auf dem Lenker neigte das Hinterrad schon in höheren Gängen dazu auszubrechen, wenn ich nicht im Sattel saß. Ich rief mir ins Gewissen, dass das keine Trainingseinheit ist sondern ein Bikepacking-Trip und kurbelte weiter bis ich auf der Anhöhe ankam. Ich war nun oben im Jura. Dort wo ich normalerweise klettere. Sofort stieg mir der Geruch von Felsen und Wildkräutern in die Nase. Ich liebe es dort oben zwischen den Windrädern. Gemütlich rollte ich nun in die erste Ortschaft. Ein kleines Dorf, eine Kirche und zwei Wirtschaften, alles drei geschlossen. So schön diese Gegend ist, sie wird vom Tourismus, außer man klettert, komplett ignoriert. Auf den 30 Kilometern die ich an diesem Tag gesamt fahre sehe ich nur noch ein junges Paar wandern, ansonsten gehört mir das Plateau heute alleine.

 

Irgendwann geht der geschotterte Wanderweg in einen asphaltierten Flurbereinigungsweg über und ich nehme Fahrt auf. Beim Laufen würde mich das massiv nerven, doch mit dem Rad habe ich nach der vielen Bergauf-Fahrerei gerade sehr viel Freude an dem glatten Untergrund und dem leichten Gefälle. Ich war nun auf dem Frankenweg, meinem alten Begleiter, und erkannte die ersten Wegmarken wieder. Ich wusste, dass ich mich jetzt meinem Ziel näherte. Noch ein Dorf, in dem auch der örtliche Gasthof geschlossen hatte, durchquerte ich bevor ich wieder auf einen Trampelpfad einbog, der über weitläufige Wiesen in den Wald führte. Es wurde etwas holpriger, aber entgegen meiner Erwartung steckte das mein Gepäcksystem zuverlässig weg. Nur meine Gürteltasche, die ich auf die Handlebar-Roll gezurrt hatte, rutschte die ganze Zeit umher. Ich hatte gedacht ich könnte diese als Tasche für schnellen Zugriff nutzen, war jedoch mit Rad fahren und Landschaft genießen so erfüllt, dass ich weder Musik brauchte noch an Snacks dachte. Beim nächsten Mal können die Sachen in den Rucksack wandern. Endlich mündete der Weg in das Tal, das nichts an Magie verloren hat. Von einer Sekunde auf die nächste verlässt man Oberfranken und ist irgendwo im Himalaja.

Ich nehme nun komplett das Tempo raus. Lege die Kette aufs kleinste Kurbelblatt und rolle ganz gemütlich durch die Idylle. Ich halte Ausschau nach möglichen Plätzen für mein Camp. Ich möchte ein wenig Ausblick haben und gleichzeitig vom Weg aus unsichtbar sein. Ich möchte einen offenen Platz mit Felsen auf dem ich kochen und sitzen kann und möchte nicht zu weit von der am Ende des Tals gelegenen Quelle sein. Klingt nach viel Anspruch, deswegen durchfahre ich einmal das komplette 3 Kilometer lange Tal, das im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt und nach starkem Regen komplett geflutet wird, aber den Rest des Jahres komplett trocken ist. Deshalb ist die Talsohle nur mit niedrigen Gräsern bewachsen und von Geröllspuren durchzogen. Bäume sind nur an den Hängen, trotzdem kann ich schon auf den ersten Blick zwei potentielle Lager ausmachen. Am Ende befindet sich eine alte Mühle, in der mal ein Gasthaus war, auch dieses hat entsprechend des davor stehenden Schilds "dauerhaft geschlossen". Auf dem verlassenen Parkplatz, der als Parkgebühr "1 Brotzeit oder mindestens 2 Seidla Bier im Gasthaus Hopfenmühle" ausweist, wende ich und radle zurück ins Tal. Ich bin dankbar auf meine Intuition gehört zu haben und mir mein Bier im Rucksack mitzunehmen. Ich entscheide mich schließlich für die Stelle, die einen dichten Wald im Rücken hat, weil mir Basti geraten hat, dass mir das Sicherheit geben könnte, wenn es nachts dunkel ist und ich so nicht komplett auf dem Präsentierteller bin. Ich schiebe mein Rad den Hang hinauf und packe aus. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Lagerplatz und mache mich daran erst Hängematte und dann Tarp darüber an die zwei Bäume zu binden. Leider mache ich den Fehler die Hängematte an einer Seite etwas höher zu hängen, weil ich mir dadurch ein bessere Schlafposition erhoffe und das fehlende Kissen kompensieren will. Leider habe ich nicht bedacht, dass ich dann mit dem Schlafsack nach unten rutsche. So muss ich in der Nacht mehrmals wieder nach oben rutschen weil meine Füße aus der Hängematte zu fallen drohten. Als ich mein fertiges Camp betrachtete war ich sehr stolz. Just in diesem Moment passiert mich das junge Pärchen, das ich vorher schon überholt hatte. Sie bemerken mich nicht obwohl sie direkt nach oben sahen. Ziel erfüllt, ich war unsichtbar und störte so keine Tiere und war damit auch nicht im Visier pflichtbewusster Ordnungshüter. Zeit sich Gedanken ums Abendessen zu machen.

Ich hatte mir extra noch zwei Flaschenhalter an die Gabel montiert um wenigstens einen Liter Trinkwasser mitzuführen. Bikepackingräder haben normalerweise Schraublöcher für zusätzliche Flaschenhalter. Mein Mountainbike hatte das natürlich nicht, aber während einer meiner vielen Recherchen sah ich wie Flaschenhalter ganz einfach mit Gewebeklebeband an beliebigen Stellen untergebracht werden können. Eine Preisgünstige und einfache Lösung und ich musste kein zusätzliches Kilo in den Rucksack packen. Vor meinem Nachtlager lag ein Stück Fels in der Wiese frei, auf dem ich gefahrlos meine Feldküche aufschlagen konnte. Die letzten Wochen und Monate hat es hier kaum geregnet, die Waldbrandgefahr war also immens und ich wollte nichts riskieren. Trotzdem ließ ich den Kocher als er mal an war keine Sekunde aus den Augen und löschte alle erhitzten Teile lange nachdem ich das Feuer erstickt hatte noch mal mit Wasser ab (Deshalb war mir die Nähe zur Quelle so wichtig). Als Partner einer Feuerwehrfrau wird man da auch sensibilisiert. Als Abendessen hatte ich mir eine Tasse Quinoa eingepackt. Dieser wir 20 bis 30 Minuten in einer Tasse Brühe gekocht. Dann fügte ich noch eine dünn geschnittene Kartoffel hinzu und was soll ich sagen, es war einfach nur lecker. Als mein Essen fertig war öffnete ich mir die erste Dose Bier und ließ meine Füße über den Rand der Felsplatte hängen und genoss Bier, Essen und diesen Sommerabend. Als es zu Dämmern begann nahm auch die Geräuschkulisse zu, weil immer mehr Vögel zwischen den Talseiten hin und her flogen und dabei Insekten fingen. Ich betrachtete das Schauspiel und war selig. All die Dinge zur Beschäftigung waren gar nicht notwendig und obwohl ich entgegen meiner Erwartung Handyempfang hatte lag es die meiste Zeit im Rucksack außer für ein paar Fotos. Mit dem Sonnenuntergang wurde es zügig kalt und ich hüllte mich in die zusätzlichen Klamotten die ich mitgebracht hatte und ging noch mal zur Quelle um Wasser aufzufüllen, räumte meine Sachen zusammen, dass ich am Morgen nach dem Frühstück gleich los konnte, schließlich wartete heute im Büro einiges an Arbeit auf mich. Gegen Zehn rollte ich mich dann in den Schlafsack und las noch ein paar Seiten, schlief dann jedoch satt und mit zwei Bieren im Körper sehr schnell ein.

Entgegen meiner Erwartung war es ziemlich leise und außer ein paar Grillen die vergnügt zirpen störte kein Tier die Nachtruhe. Nur die US-Armee führte mit Chinhooks Profilflüge durch und weckte mich damit einmal. Ab und zu musste ich im Halbschlaf hochrutschen und gegen drei Uhr schlüpfte ich zusätzlich in meine, im Fußraum des Schlafsacks vorgewärmte, Daunenjacke, ansonsten war mein Nachschlaf ungetrübt. Man schläft in einer Hängematte besser als man zunächst denkt. Ich habe keinerlei Rückenschmerzen gehabt und auch heute noch nicht. Klar bin ich etwas zerknautschter als wenn ich in meinem regulärem Bett geschlafen hätte, doch es hat sich alle mal gelohnt. Nur der Sternenhimmel enttäuschte. Ich hatte gehofft unter dem breiten Sternenfeld zu ruhen und hoch zu schauen um eventuell auch noch eine Sternschnuppe zu sehen, doch leider war es ziemlich bewölkt. Aber das wäre in Grund wiederzukommen.

 

Gegen 4:50 Uhr beschloss ich dass ich ausgeschlafen habe und alles weitere Liegenbleiben nur eine Verzögerungstaktik wäre, schlafen würde ich eh nicht mehr. So pellte ich mich aus dem Schlafsack und brachte etwas Bewegung in den Körper um die Morgenkälte zu vertreiben. Nachdem das Abendessen so gut geklappt hatte war ich mutig und nahm mir vor zuerst Haferbrei zu kochen, den ich mit dem Trailmix aus Nüssen und Trockenfrüchten garnierte. Dann bastelte ich auch zwei Erdhaken des Tarp eine Vorrichtung um meine Espresso-Kanne darauf zu drapieren und wenige Minuten später roch es im Tal nach frischem italienischen Espresso. Ich setzte mich wieder auf meinen Steinblock und löffelte meinen Haferbrei und verbrannte mir wie immer die Zunge am Magma-heißen Kaffee. Während mein Woodstove auskühlte baute ich mein Bett ab und begann die Taschen zu packen und wieder ans Rad zuschnallen. Gegen 06:00 Uhr war alles wieder verpackt und ich wieder eingeklickt auf dem Weg Richtung Heimat.

 

Als ich schließlich um kurz nach 08:00 Uhr geduscht und gestriegelt im Büro sitze und meine Emails gelesen habe, fühlte es sich so an als hätte ich geträumt eine Woche Urlaub zu haben. Mit dem Rad zu reisen ist eine andere Welt, man nimmt sein Umfeld mehr war und nie war der Weg mehr das Ziel. Im August hab ich noch mal drei Tage Urlaub, dann werde ich mal rausfinden wie sich das über mehrere Tage anfühlt. Nur ich, mein Rad und mein geliebtes Frankenjura.

[Manche der Verlinkungen sind affiliated. Dieser Blog und auch der Podcast ist für mich weder Lebensunterhalt noch Einkommensquelle. Durch die Amazon-Partnerprogramme kann ich neue Dinge ausprobieren, die ich sonst vielleicht nicht machen würde, wie Bikepacking. Wenn du gerne mehr davon lesen würdest, dann kannst mir auch direkt ein paar Münzen in die Sammelbüchse werfen. Wie findest du unter der Blogseite Support. Ich werde von keiner Firma gesponsort, ich bekomme keine kostenlosen Produkte zugeschickt und nutze keine Vergünstigungen, wenn ich Produkte empfehle, dann weil ich sie gut finde und ohne Monetesierungsgedanken. Unterstützt freie und unabhängige Blogger ohne Firmen-Loyalitäten und ohne fremdgesteuerte Interessen]

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Kommentare: 7
  • #1

    Janheinzrennt (Dienstag, 10 Juli 2018 20:01)

    Das ist so cool, dass du das gemacht hast und uns daran mit diesem Artikel daran teilhaben lässt.

    Besonders der minimalistische Ansatz ohne Unmengen an Ausrüstung zu kaufen.

    Das macht Lust es auch Mal auszuprobieren.

    Vielen Dank für den Artikel und die schönen Bilder.

  • #2

    André (Dienstag, 10 Juli 2018 20:32)

    Lieber Flo,

    tolle Beschreibung Deines #adventuredahoam.
    Mir schwebt ja schon lange ein Bergbiwak vor und jetzt hab ich da noch mehr Lust drauf.

    Viele Grüße
    André

  • #3

    Andreas Ruf (Mittwoch, 11 Juli 2018 05:32)

    Toller Bericht, in 3 Wochen habe ich Urlaub und spiele schon die ganze Zeit mit dem Gedanken bei uns im Schwarzwald eine ähnliche Abenteuertour zu unternehmen. Danke für die Inspiration.

  • #4

    Peter Hummel (Mittwoch, 11 Juli 2018 08:40)

    Hat Spaß gemacht zu lesen �

  • #5

    Marc (Don_Marco2) (Mittwoch, 11 Juli 2018 09:57)

    Wow, das ist ein toller und inspirierender Bericht - wobei ich sagen muss, dass ich glaube ich echt schiss alleine im Wald hätte :)
    Auch tolle Fotos!

  • #6

    rena (Mittwoch, 11 Juli 2018 10:03)

    verdammt .. was juckt es mich jetzt so sofort loszuradeln :D danke für diesen tollen bericht :)

  • #7

    Schnaufcast_Flo (Mittwoch, 11 Juli 2018 15:34)

    Hallo ihr lieben Leser!
    Danke für die zahlreichen Rückmeldungen! Ich sollte wohl öfter mal über meine Microadventures schreiben!

    Tatsächlich war das alleine draußen schlafen für mich die größte Sorge, auch weil ich ja am nächsten Tag ins Büro musste, aber tatsächlich war das für mich gar kein Stress. Vielleicht war durch diesen positiven Aspekt das Erlebnis so besonders!